Fehlermeldung „LogInServer-Klasse für Oracle8 nicht verfügbar“

Hallo in die Runde,

mein Kollege und ich sind im Moment dabei, eine Testversion von Scopeland 6.5 in Gang zu bringen. Auf dem Laptop meines Kollegen ist eine Oracle-Datenbank installiert (Version 12c Release 2 (12.2.0.1.0)) sowie der Scopeland-Server.

Von meinem Laptop will ich mit dem Direct Desk darauf zugreifen.

Beim Starten des Direct Desk erhalte ich jedoch immer folgende Fehlermeldung:

Über den Configuration Manager bzw. die Direct Desk-Einstellungen kann ich diesbezüglich nicht viel einstellen. Ich vermute, Oracle fehlt eine Einstellung.

Weiß jemand hier im Forum Rat, was hier die Ursache sein könnte?

Viele Grüße einstweilen,
Rookie

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Hallo Rookie 🙂 ,

die wahrscheinlichste Ursache dürfte ein fehlender oder falscher Oracle Client sein. Der Direct Deskt benötigt einen 32Bit ODBC Client von Oracle. Wenn dieser Client fehlt kann der Direct Desk nicht richtig installiert werden.

Du solltest nun wie folgt vorgehen :

  1. Überprüfen ob ein entsprechender Client installiert ist. In dem Programm „ODBC-Datenquellen-Administrator (32-Bit)“ in dem Tab „Treiber“ muss ein entsprechender Eintrag existieren.
    Oder:
    Die Path Variabel „ORACLE_HOME“ ist gesetzt und in dem Bin-Verzeichnis befindet sich die Datei „oci.dll“. In diesem Fall kann leider nicht unterschieden werden ob ein 32 oder 64Bit Client installiert ist. Wenn man sich hier nicht sicher ist am besten neu Installieren.
  2. Den Direct Desk Setup starten und die Option „Ändern“ auswählen. In der Baumansicht unter „Datenbankfeatures“ sicherstellen, dass „Oracle“ auf „Wird auf lokaler Festplatte installiert.“ Eingestellt ist. Dann auf „Weiter“ und danach auf „Ändern“ Wenn alles klappt wird das fehlende Oracle-Plugin des Direct Desk installiert.
  3. Neu starten und die Daumen drücken das der LogIn funktioniert !

Hoffentlich wird dir das weiterhelfen ( :

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Abbruch

Hallo, Querdenker,

zwischenzeitlich hatte ich noch von Scopeland die Empfehlung erhalten, den Direct Desk-Client neu zu installieren. Das habe ich getan. Sodann habe ich die 32bit-Variante des Oracle Instant Clients im Root-Verzeichnis entpackt (Version 12.2.0.1.0, http://www.oracle.com/technetwork/topics/winsoft-085727.html ).
Nach der Neuinstallation des Direct Desks trat die in Post #1 dargestellte Fehlermeldung nicht mehr auf.

Stattdessen erhalte ich nun beim Login-Versuch auf dem Test-Server meines Kollegen folgende Fehlermeldungen:

und danach:

Jedoch wundert uns das, weil der Benutzer definitiv im Direct Server eingerichtet wurde.

Zum 1. Fehler kann ich nichts sagen.
Der zweite kann ein Folgefehler sein, muss es aber nicht.
Gibt es auf dem Laptop des Kollegen auch einen Direct Desk, über dessen Benutzerverwaltung der User „dschunk“ eingerichtet und am DB-System angemeldet wurde, oder ist dieser User lediglich auf ORA administriert worden?
Frage deshalb, weil die Meldung sich ausdrücklich auf die „SCOPELAND-Benutzerverwaltung“ bezieht.

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Abbruch

Hallo, Pegasus,
auf dem Laptop meines Kollegen ist Oracle, der Direct Sever und der Direct Desk installiert.
Die Scopeland-Gesamtinstallation wurde mit einem User „admin“ durchgeführt. Danach wurde der User „dschunk“ über den Direct Desk angelegt – parallel auch in Oracle.
Auf dem Laptop meines Kollegen funktioniert die Anmeldung mit dem User „dschunk“ problemlos.
Nur von meinem Laptop kann keiner der genannten User zugreifen; die Fehlermeldungen aus Post #3 erscheinen.

Gruß, Rookie

„Danach wurde der User „dschunk“ über den Direct Desk angelegt …“
> Gut, damit ist er in die SCOPELAND-internen Nutzerverwaltung (EntryDB) eingetragen.
„… parallel auch in Oracle.“
> Das passiert eigentlich automatisch, wenn man ihn im Direct Desk mit der Option „Authentifizierung am DB-Server“ anlegt.

Für den ORA 00933 gibt es mehr als eine Handvoll möglicher Ursachen. Das ist schwer zu diagnostizieren.
Falls noch nicht geschehen, bitte nochmal mit dem Installationshandbuch vergleichen, ob alles für den ORA-Betrieb eingerichtet ist. Hat man den ORA-Instant-Client, ist unbedingt die OCI mit zu installieren. Hat man den Standard-Client und davon beide Versionen (für 32 und 64 Bit) installiert, dann muß im PATH des PC der 32Bit-Client zuerst genannt sein, damit er zuerst gefunden wird.

Grundsätzlich gilt: Die Verbindung vom Client zur DB muss sich auch ohne SCOPELAND herstellen lassen. Deshalb:
Lässt sich evtl. eine andere Diagnose starten, z.B. eine ODBC-Verbindung zum anderen Laptop herstellen, vielleicht über den SQL-Developer von ORA?
Frage ist mitunter auch, ob die lokale FireWall des anderen Laptops den Zugriff erlaubt, was evtl. explizit erst noch einzurichten ist.

Ein weites Feld … 🙂

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Abbruch

Ein Update: Mein Kollege und ich haben mit einem SQL-Tracer die Aktionen der Oracle-Datenbank beim Start des Direct Desk aufgezeichnet.

Auf meinem Laptop wollten die SELECT-Statements im FROM-Teil immer die Tabelle

EntryDb.dbo.vLioUsers
abfragen.

Hingegen auf dem Laptop meines Kollegen wurde immer

EntryDb.vLioUsers
abgefragt.

Auf Empfehlung des Scopeland-Supports habe ich in der Direct Desk-Konfiguration eine neue Verbindung mittels der Auswahlfelder angelegt. Siehe da: Die Verbindung klappte – fast! Weshalb nur fast? Nun: Der Oracle-Listener der Gegenstelle war auf einem Ohr „taub“.

Ein Blick in die EntryDb-Tabelle LIODATABASES ergab, das in der Spalte

servername_s
überall localhost eingetragen war.

Den Wert habe ich dann auf den Computernamen geändert.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jedenfalls klappt nun die Verbindung zum Direct Desk 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle für alle Tipps hier im Thread.

Gruß, Rookie

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